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Nusplinger Fanfarenzug eröffnet das Deutschland Military Tattoo


Dem Fanfarenzug Nusplingen wurde am Samstagabend eine besondere und noch nie dagewesene Ehre zu teil! Die Naturtonmusiker eröffneten das „1.königliche Tattoo“ auf deutschem Boden, in der Freiluftbühne im Schloss Kaltenberg. Der Burgherr von Schloss Kaltenberg ist übrigens Luitpold Prinz von Bayern, der Urenkel des letzten Bayrischen Königs Ludwig III. Das Produktionsteam des „Deutschland-Military-Tattoo“ beschritt mit dem Sohn von Luitpold Prinz von Bayern, seiner königlichen Hoheit Heinrich Prinz von Bayern einen neuen Weg der Zusammenarbeit und war erstmals in der Arena auf Schloss Kaltenberg zu Gast. Und als Programmpunkt mit dabei: die Landsknechte vom Fanfarenzug Nusplingen! Vor rund 10.000 Zuschauern liefen die Heuberger Musiker durch die Rauchschwaden durch das Schlosstor in die Arena ein und lieferten gekonnt ihr hierfür eigens kreiertes Tattooprogramm ab. Der FZ Nusplingen wurde hierbei von Regisseur Helmut Jäger im Vorfeld mit der Aufgabe betraut, den musikalischen Bogen von der Landsknechtszeit zur heutigen Militär-und Marschmusikzeit zu spannen, was letztendlich auch hervorragend gelang.
Nach der Durchführung und dem gleichzeitigen Mitwirken beim „1. Heuberg-Tattoo“ im Juni diesen Jahres, war dies bereits das zweite Tattoo-Event für die Nusplinger Fanfarenzügler im Jahr 2018. Die Dimensionen hingegen waren keineswegs zu vergleichen, fasste die Arena auf Schloss Kaltenberg doch über 10 mal so viele Zuschauer wie die Arena beim Heim-Tattoo in Nusplingen vor Monatsfrist. Zusammen mit renommierten Musikformationen aus ganz Europa wie dem Fanfarenkorps der Genie aus den Niederlanden, der Royal British Legion Band and Corp of Drums Romford aus dem Vereinigten Königreich, den Fanfara Bersagliere Guglielmo Colombo di Lecco aus Italien oder dem hessischen Musiccorps Großen Linden zeigten sich die Nusplinger für die musikalische Gestaltung des Abends mitverantwortlich.
Bereits am Samstagmorgen machte sich der Tross um die Vorstände Willi Schreiber und Marcel Weber vom Bäratal in Richtung Bayern auf den Weg. Schon bei der Ankunft wurde deutlich, dass beim Deutschland-Tattoo alles professionell organisiert sein sollte. Im Backstagebereich der Kaltenberg-Arena bereiteten sich die Heuberger dann auf den offiziellen Probenteil vor. Dieser wurde dann bei brütender Hitze durchgespielt und zur Freude der Nusplinger Fanfarenzügler war der bekannte Regisseur Helmut Jäger, der in seiner Laufbahn mehr als 2500 Unterhaltungssendungen in der ARD moderiert hat, mit dem Dargebotenen sehr zufrieden und sparte nicht mit Lob. Nach dem Probenteil stand der erste offizielle Auftritt auf dem Gelände von Schloss Kaltenberg an. Dabei präsentierte der Fanfarenzug Nusplingen Teile seines musikalischen Repertoires und insbesondere auch die Fahnenschwinger begeisterten die zahlreich anwesenden Festivalbesucher. Nach einem gemeinsamen Abendessen wurde es dann so langsam Ernst ernst und schon bei der Aufstellung zum Großereignis war die Anspannung aller Beteiligten der Heuberger zu spüren. Regisseur und Moderator Helmut Jäger stimmte die Besucher des Deutschland-Military-Tattoo währenddessen auf das bevorstehende musikalische Großereignis gekonnt ein und kündigte dann den Fanfarenzug Nusplingen an. Pünktlich um 19:52 hieß es von Seiten der Organisatoren dann „…drei, zwei, eins…Start“ und die Nusplinger Landsknechte zogen durch sich zuvor geöffnete Schlosstore in die Arena auf Schloss Kaltenberg ein. Nach einem kurzen Marsch zum Einzug, zeigten die Heuberger Naturtonmusiker dann eine Vielzahl von Formationen und Begeisterten das Publikum. Auch die hierzu passenden Wurf- und Schwingeinlagen der Fahnenschwinger wurden von den Zuschauern mit viel Applaus bedacht. Während die Trommler und Fanfarenspieler des Nusplinger Naturtonmusikzuges unter tosendem Beifall um 20 Uhr wieder aus der Arena auszogen, wurde den Fahnenschwingern noch eine ganz besondere Ehre zu teil: Insgesamt 8 Fähnriche bildeten das Spalier durch das die „Massed Pipes an Drums of the World“ im direkten Anschluss an den Fanfarenzug Nusplingen zu ihrem Auftritt durch das Schlosstor in die Arena einliefen.
Nach ihrem Auftritt hatten die Aktiven der Heuberger dann noch die Gelegenheit, das weitere Programm des Deutschland-Military-Tattoos auf reservierten Plätzen zu verfolgen. Alle Mitwirkenden des Events feierten danach noch im abgesperrten Schlosshof ein gelungenes „königliches Tattoo“ und es konnte noch so mancher Kontakt zu den anderen Musikgruppen geknüpft werden.
Nach einer kurzen Sommerpause geht es für die Musiker des Fanfarenzugs im Herbst mit weiteren Großauftritten weiter. Neben der Teilnahme am Jubiläumsumzug anlässlich des 200. Cannstatter Wasen im September gastieren die Nusplinger im Oktober auch noch zwei Tage lang beim weltweit größten Erntedankfest, dem Deutschen Weinlesefest in Neustadt an der Weinstraße.
Zudem wird im September wieder ein Anfängerkurs im Fanfarenspielen angeboten. Interessenten können sich bei Tambour Michael Klaiber unter 07429-910833 vorab und ganz unverbindlich informieren.

1. Heuberg-Tattoo wird zum Riesenerfolg


Mit dem 1. Heuberg-Tattoo fand am vergangenen Wochenende ein bislang einmaliges musikalisches Freiluftereignis im Rahmen des Festwochenendes des Fanfarenzug Nusplingen statt. Das erste Heuberg-Tattoo wurde, trotz anfänglicher Bedenken, zum absoluten Highlight des Festreigens. Bereits im Vorfeld hatten die Verantwortlichen alle Hände voll zu tun, um den letztendlich rund 1000 Zuschauern ein Programm der Spitzenklasse zu präsentieren. Die verschiedenen Gruppierungen, die sich aus Akteuren aus dem In- und Ausland zusammensetzten, zeigten in einem abwechslungsreichen und kurzweiligen Programm ihr Können und begeisterten die Massen. Insbesondere das grandiose Finale mit allen Akteuren sorgte für Gänsehautfeeling und Begeisterungsstürme.
Im Vorfeld der Veranstaltung mussten sich die Organisatoren mit zahlreichen – mehr oder weniger größeren Problemen – auseinandersetzen. Zuallererst galt es, ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm zu organisieren. Nachdem die Gruppen nach zum Teil zahllosen Absagen im Groben feststanden, stellte sich das positive Problem dar, dass der Zuspruch aus der Bevölkerung nach Karten für ein Tattoo vermutlich den geplanten Rahmen sprengen wird und der als Austragungsort vorgesehene „Heira-Platz“ zu klein sein wird. Der 1. Vorsitzende Willi Schreiber regte dann an, neben der Fahnenhochwurf-WM auch das Heuberg-Tattoo auf dem Gummiplatz durchzuführen. Nach anfänglicher Skepsis seiner Ausschussmitglieder entschieden sich die Fanfarenzügler dann für diese Variante, die sich letztendlich als goldrichtig herausstellte. Allerdings mussten auf die Schnelle noch Tribünen beschafft werden, denn man wollte dem Publikum und auch den Akteuren ein tolles Ambiente bieten.
Das quasi aus drei Einzelveranstaltungen bestehende Festwochenende verlangte von den Mitgliedern des Fanfarenzugs alles ab. Bereits am Mittwochmorgen um 8 Uhr ging es los mit dem Aufbau der Tribünen. Am Donnerstag stand der Zeltaufbau auf dem Programm und am Freitag wurde sowohl das Feuerwehrgerätehaus als auch die Halle für ihre Bestimmungen hergerichtet. Samstag und sonntags waren die FZ`ler dann rund um die Uhr im Dauereinsatz, bevor am Montag wieder alles abgebaut werden musste. „Viele von unseren Mitgliedern haben für das Fest 3 oder 4 Tage Urlaub genommen, doch ohne die zahlreichen Rentner und Schichter wäre es nahezu unmöglich gewesen, dieses Event zu stemmen“, so der zweite Vorstand Marcel Weber nicht ohne Stolz.
Neben der eigentlichen Probearbeit für das Tattoo war von den Verantwortlichen im Vorfeld auch noch viel organisatorisches Geschick gefordert. Die Programmgestaltung stellte sich zudem als sehr schwierig heraus, denn jede Kleinigkeit musste zuerst mit allen Beteiligten abgeklärt werden. Insbesondere Drummajor Bernd Räffle und Pipemajor Eric Wollmershäuser erwiesen sich in dieser Vorbereitungszeit als wahre Glücksgriffe, denn diese beiden Musiker ließen ihre Kontakte zu befreundeten Pipern spielen und zeigten sich für die „Massed Pipes and Drums“ verantwortlich, die aus Spielern aus vier Nationen und insgesamt 7 unterschiedlichen Gruppierungen bestanden und am Heuberg-Tattoo für ein einmaliges Erlebnis sorgten.
Am Finaltag musste dann der Terminplan für die Proben mehrmals umgeworfen werden. Durch die Rekordbeteiligung bei der Fahnenhochwurf-WM war der Platz länger blockiert als geplant und eine gemeinsame Generalprobe auf das Event quasi unmöglich. Erst zwei Stunden vor Beginn des Tattoos war es den musiktreibenden Vereinen möglich, den Finalauftritt erstmals zusammen zu proben.
Kurz nach 20 Uhr war es dann soweit: Die Jugendkapelle Nusplingen unter der Leitung von Franz-Xaver Dett gab mit ihrem Marschprogramm den Startschuss für den Abend. Anschließend marschierte der ausrichtende Fanfarenzug Nusplingen unter der Leitung von Michael Klaiber ein und spielte mit der Juka das gemeinsame Stück „Marsch Friedrich des Großen“, dirigiert von Franz-Xaver Dett. Nach dem Ausmarsch der Jungmusikanten absolvierten die Fanfarenzügler ihr seit Monaten geprobtes Programm und ernteten dafür viel Applaus. Im Anschluss daran kamen die Massed Pipes and Drums unter der Leitung von Drummajor Bernd Räffle und Pipemajor Eric Wollmershäuser, die die Seele eines jeden Tattoos darstellen. Nach einer kurzen Umbauphase folgte der erste Auftritt der Heuberger Irish Dancer aus Stetten a.k.M unter der Leitung von Petra Bous. Mit ihren Stepschuhen und den irischen Klängen brachten sie viel Abwechslung in das Programm. Die Tanzgruppe aus Meßstetten, sowie die GymMeßtics unter der Leitung von Katharina Bodmer zeigten im Folgenden ihr Programm „Es klappert die Mühle“, mit dem sie 2017 Tuju-Stars Bundessieger geworden sind. Anschließend begeisterten die ca. 70 Musikanten aus Deilingen unter der Leitung von Johannes Nikol mit ihrem Marschprogramm das Publikum. Die Zuschauer klatschten bei den verschiedenen Stücken wie z.B. der Titelmusik des Filmes „Rocky“ oder verschiedenen Märschen enthusiastisch mit. Nach dem zweiten Auftritt der Heuberger Irish Dancer folgte ein bombastischer Auftritt des Green Style Drumcorps aus Mutzschen in Sachsen unter der Leitung von Axel Winter. Das Drumcorps, welches aus 10 Snare- und Basedrummer besteht, bezauberte die Zuschauer mit ihrer Show, unter anderem auch durch das Spielen mit LED-Drumsticks. Mit dem Gefangenchor aus der Oper „Nabucco“ von Giuseppe Verdi überzeugte die Chorgemeinschaft, der Musikverein Deilingen und die Jugendkapelle Nusplingen unter der Leitung von Johannes Nikol. Die Sänger und Sängerinnen, die aus dem Männergesangverein und Kirchenchor Nusplingen, sowie dem Kirchenchor Deilingen stammen, brachten erste Gänsehautstimmung auf, die beim nun folgenden Finale noch verstärkt wurde. Dabei wurden noch einmal alle Akteure in der „Kallenberg-Arena“ begrüßt und gefeiert. Beim ersten Finalstück „Celtic Crest“ begannen die Musiker aus Nusplingen und Deilingen, währenddessen marschierten die Massed Pipes and Drums ein. Dieses erste Zusammenspiel verzauberte das Publikum und führte zu ersten Standing Ovations. Danach folgte das Stück „Amazing Grace“, beginnend mit dem Lonely Piper und unterstützt durch die Chöre, anschließend spielten die Musiker und Piper das für ein Tattoo typische Stück „Highland Cathedral“. Bei den Nusplingern musste sich dann mancher Zuschauer und Beteiligter das ein oder andere Tränchen wegwischen, als die Musikanten mit dem Chor das Nusplinger Heimatlied anstimmten, woraufhin alle Einheimischen mitsangen. Dieses letzte Lied des Finales wurde mit einem Feuerwerk gekrönt, bevor alle Beteiligten unter Jubelstürmen aus der Arena verabschiedet wurden. Die Pipes and Drums krönten ihren Ausmarsch noch mit dem Stück „Auld lang syne“, bei dem sie die Zuschauer animierten, mitzumachen.
Viele Besucher konnten sich vor diesem Abend nichts Konkretes unter einem „Tattoo“ vorstellen, nach dem 1. Heuberg-Tattoo waren alle einhellig der Meinung: „So etwas Gigantisches hat Nusplingen noch nie gesehen.“

Das 1. Heuberg-Tattoo nimmt konkrete Konturen an


Die Vorbereitungen zum Großevent des Fanfarenzug Nusplingen im Juni sind bereits weit fortgeschritten und nehmen jetzt konkrete Formen an. Wie bereits berichtet, veranstalten die Musiker in der Heuberggemeinde am Wochenende des 9./10. Juni in diesem Jahr, die Weltmeisterschaften im Fahnenhochwerfen, sowie das Landesverbandstreffen der Spielmanns- und Fanfarenzüge Baden-Württembergs. Im Rahmen dieser Veranstaltungen wird auch das 1. Heuberg-Tattoo am Samstagabend ab 20 Uhr durchgeführt – ein noch nie dagewesenes Ereignis in unserer Region.

Schon beim Bekanntwerden dieses Programms, haben etliche Mitbürger der Heuberggemeinde sich verwundert gefragt, was denn der Fanfarenzug mit einem „Tattoo“ zu tun hat. Hierzu eine kurze Verdeutlichung: Mit einem Bild oder einer Schrift auf der Körperhaut hat dieses Tattoo keineswegs Parallelen! Zur Zeit der Landsknechte bedeutete „tap toe“ nichts anderes, als dass die Marketender den Zapfhahn nach oben drehten und das hieß: „Zapfhahn zu!“ Es wurde nichts mehr ausgeschenkt, die Landsknechte mussten in die Quartiere zur Nachtruhe. „Tap toe“ hieß also im militärischen Sinn nichts anderes als „Zapfenstreich!“ In neuerer Zeit wurde daraus „Tattoo“, der Name für Veranstaltungen mit militärmusikalischem Charakter und marschierenden Formationen. Neben dem musikalischen Part werden die Veranstaltungen aber auch durch tänzerische und akrobatische Elemente ergänzt, sodass eine bunte und spektakuläre Show für die ganze Familie entsteht. Die Seele eines jeden Tattoos sind natürlich die Massed Pipes & Drums, die mit ihrer Dudelsackmusik stets für Gänsehautfeeling sorgen.

Nachdem die Nusplinger Naturtonmusiker bereits bei mehreren Tattoo-Veranstaltungen waren und aktiv mitgewirkt haben, entstand vor Jahren dann die Idee, einmal selbst ein Tattoo in Nusplingen durchzuführen. Nach einer langen und aufwendigen Vorbereitungsphase wird dieses Großprojekt jetzt im Rahmen der Fahnenhochwurf – WM 2018 und des Landesverbandstreffens der Spielmanns- und Fanfarenzüge Baden-Württemberg von den Aktiven des FZ Nusplingen durchgeführt. Als Kulisse wird hierzu auf dem Gummiplatz eine echte Arena mit nahezu 800 Sitzplätzen aufgebaut. In dieser einmaligen „Kallenberg-Arena“ werden hochkarätige Gruppierungen aus dem In- und Ausland für die Zuschauer eine abwechslungsreiche Show bieten. Neben musikalischen Einlagen werden auch akrobatische und tänzerische Elemente den Abend bereichern. Die teilnehmenden Gruppen konnten ihrerseits bereits zahlreiche Titel bei Landes-, Bundes-, Europa- oder sogar bei Weltmeisterschaften erringen und gehören zu den Besten ihrer Zunft. Unter anderem werden folgende Gruppen aktiv beim 1. Heuberg-Tattoo mitwirken:

1. Jugendkapelle des Musikverein Nusplingen

Seit Jahrzehnten gehört die Jugendkapelle des MV Nusplingen zu den besten Nachwuchsensembles der Umgebung. Zahlreiche Erfolge bei Wertungsspielen dokumentieren die grandiose Nachwuchsarbeit des MV Nusplingen.

2. Chorgemeinschaft Kirchenchor Nusplingen/MGV Nusplingen/Kirchenchor Deilingen

Die hiesigen Chöre des MGV Nusplingen und des Kirchenchor Nusplingen werden am Tattoo vom Kirchenchor Deilingen unterstützt. Diese knapp 100 Stimmen sorgen sicherlich für ein einmaliges Erlebnis.

3. Musikverein Deilingen-Delkhofen

Der MV Deilingen-Delkhofen spielt seit Jahren in der Oberstufe und überzeugt durch ein abwechslungsreiches Repertoire. Die Musiker um Dirigent Hans Nikol nahmen zudem mit Erfolg an

einem Marschwettbewerb in Österreich teil und wollen ihr Können auch beim 1. Heuberg-Tattoo präsentieren.

4. GymMeßtics + Dance Crew des TSV Meßstetten

Der amtierenden Landes- und Bundessieger der Tuju-Stars wird zusammen mit der Dance Crew des TSV Meßstetten zu Gast in Nusplingen sein. Bei ihrer Vorführung werden die TurnerInnen sicherlich alle Zuscheuer in ihren Bann ziehen.

5. Irish Dancers

Die Irish Dancers aus Stetten am kalten Markt sind Tänzer der St. Patrick`s School of Irish Dancing. Den größten Erfolg feierte die Gruppe um Petra Bous, die jährlich im gesamten süddeutschen Raum zahlreiche renommierte Auftritte absolvieren im Jahr 2009, als 2 Tänzerinnen deutsche Vizemeister wurden.

6. GreenStyle DrumCorps, Mutzschen

Das GreenStyle DrumCorps ist eine international bekannte Drumgroup, die in unserer Umgebung so noch nie zu hören und sehen war. Die Schlagzeuger aus dem Bundesland Sachsen überzeugen bei ihren Auftritten sowohl musikalisch als auch akrobatisch und mit tollen Showeinlagen. Jährlich sind sie einer der Höhepunkte bei der Bundesmusikschau in Berlin.

7. FT 1844 Freiburger Nuggets Cheerleader

Eine große Ehre für die Nusplinger Fanfarenzügler ist der Auftritt der Freiburg Nuggets. Es ist in der Region eine Premiere, einen Auftritt von weltweit erfolgreichen Cheerleadern präsentieren zu können. Die Nuggets haben neben mehreren Titeln auf Landes-, Bundes- und Europaebene im November 2017 auch das Nationalteam der BRD bei der WM in Japan gestellt und einen sensationellen Bronzemedaillenrang errungen.

8. Massed Pipes & Drums

Die Seele eines jeden Tattoos sind Massed Pipes & Drums. Die Dudelsackspieler aus dem ganzen süddeutschen Raum und aus benachbarten Ländern werden das Publikum begeistern und für ein einmaliges Feeling in der Kallenberg-Arena sorgen. Als Drum Major wird Bernd Räffle die Pipes & Drums anführen.

9. Fanfarenzug Nusplingen

Als amtierender Baden-Württembergischer Landesieger in der Marschwertung und als Weltmeister im Fahnenhochwerfen wird der Fanfarenzug Nusplingen ebenfalls versuchen, seinen Gästen ein ansprechendes Programm darzubieten. Unter dem Motto „Musik in Bewegung“ wird der FZ Nusplingen unterschiedliche Formationen während des Musizierens darbieten.

Für alle Interessierten wird ein Kartenvorverkauf durchgeführt. Zum Preis von 18 € für einen Sitzplatz können bei Melanie Kleiner und Tobias Klaiber (Telefon: 07429-5390083), Hohenbergstraße 5/2, jeweils samstags von 11-12 Uhr Karten erworben werden.

Nusplinger Jugendtrio holt drei Weltmeistertitel

Mit drei sensationellen Titeln und einem neuen Weltrekord in der Mannschaft im Gepäck kehrten unsere jugendlichen Fahnenschwinger am Samstagabend von den 16. Weltmeisterschaften im Fahnenhochwerfen aus Rintheim bei Karlsruhe zurück.

Das hätten sich im Vorfeld sicherlich nicht einmal die kühnsten Optimisten zu denken gewagt: Fabian Graf, Linus Veeser und Maximilian Klaiber holten sich in der Summe drei Goldmedaillen sowie eine Bronzemedaille bei den Titelkämpfen im Fahnenhochwerfen. Nachdem die Jugendgruppe der Heuberger schon im letzten Jahr bei den Weltmeisterschaften zu überzeugen wusste, erreichte die Truppe um Fabian Graf in diesem Jahr quasi das Optimum und ließen den wettermäßig trüben Tag in einem glänzenden Licht erstrahlen.

Nach dem Aufwärmen und der Überprüfung der Fahnen durch das Schiedsgericht, machten Maximilian Klaiber und Linus Veeser als erste in der Altersklasse Jungen/Mädchen AKII den Auftakt. Beim Fahnenhochwurf hat jeder Teilnehmer drei Versuche über die jeweilig geforderte Höhe zu kommen. Hierbei entscheidet jedoch nicht alleinig, ob die Fahne die Messlatte in der 3 Meter breiten Zone ohne Berührung überquert, denn laut Statuten muss auch das Fahnentuch beim Überqueren geöffnet, sowie alle vier Fahnenecken zu sehen sein und zudem muss die Fahne dann auch wieder gefangen werden. Zwei Schiedsrichter überprüfen jeden Versuch und entscheiden ob dieser gültig war oder nicht. Maximilian Klaiber, der jüngsten Teilnehmer des Feldes und Linus Veeser kamen dann gut über die Einstiegshöhe von 3 Meter und steigerten sich während des Wettkampfs immer weiter. Linus Veeser kam letztendlich mit sehr guten 5 Metern auf den Bronzerang. Max Klaiber war letztendlich der einzige Teilnehmer dieser Altersklasse der über 6 Meter kam und sicherte sich somit den ersten Weltmeistertitel für die Nusplinger. In der Altersklasse Jungen IV der Jahrgänge 2002 und 2003 musste nach dem tollen Auftakt seiner beiden Teamkollegen dann Fabian Graf auf die Wettkampffläche. Der 14jährige Fabian überwarf Höhe um Höhe und hatte mit überworfenen 7 Metern bereits die Goldmedaille sicher. Nach überworfenen 8 Metern, ließ er die Latte auf 10 Meter legen und überwarf auch diese Höhe sicher. Bei dieser Höhe war dann aber auch für ihn der Wettkampf beendet, denn er scheiterte dreimal an der Höhe von 11 Metern.

Durch die tollen Einzelergebnisse sicherten sich die Nusplinger Fahnenschwinger dann auch den Weltmeistertitel in der Jugendklassengesamtwertung und das in der neuen Weltrekordhöhe.

Vielen Dank an alle, die in unsere Fahnenschwingerjugend in den letzten Jahren sehr viel Zeit und Geduld investiert haben! Danke auch an alle die uns in irgendeiner Weise bei der Herstellung der Fahnen etc. unterstützt haben. Ein ganz besondere Dank gilt hierbei Joe Mauch für das Drechseln der Fahnenstöcke sowie der Firma Mattes&Ammann für die verschiedenen Stoffproben für die Wurftücher.

Im kommenden Juni finden die 18. Weltmeisterschaften im Fahnenhochwerfen übrigens in unserer Heimatgemeinde statt. Diese WM wird mit Sicherheit ein echte Highlight im Jahreskalender sein. Unsere jungen Nusplinger Lokalmatadoren werden dann sicherlich alles daran setzten, vor heimischer Kulisse die eine oder andere WM-Medaille zu erwerfen.

Nusplinger Fanfarenzug beim weltweit zweitgrößten Tattoo

Der Fanfarenzug Nusplingen wirkte am letzten Samstag, bereits zum vierten Mal innerhalb der letzten fünf Jahre, bei der Basel-Tattoo-Parade mit. Im Dreiländereck trafen dazu sich dazu 53 Musikgruppen aus den fünf Kontinenten und 14 Ländern, zu einem wahren Musik- und Showfeuerwerk.


Die Naturtonmusikanten vom Heuberg wurden zu dieser weltbekannten Mega-Veranstaltung von den Veranstaltern erneut persönlich eingeladen und bereicherten den einmaligen Paradeumzug durch die Basler Innenstadt, der durch die Bauarbeiten an der mittleren Rheinbrücke, erstmals durch die engen Gassen der Basler Innerstadt führte. Laut eines Berichts des Nationalen Schweizer Fernsehens, säumten auch in diesem Jahr wieder über 150.000 Zuschauer die gut 2 km lange Umzugsstrecke und sorgten unter den Mitwirkenden für ein wahres Gänsehautgefühl. Es war für die Musiker und Fahnenschwinger des Fanfarenzug Nusplingens wiederum eine große Ehre, als eine von nur 4 Deutschen Gruppen, die Farben der Bundesrepublik in Basel zu repräsentieren. Zusammen mit Formationen wie The United States Army Old Guard Fife and Drum Corps (USA), der Musique des Sapeurs-Pompiers de Paris aus Frankreich, der His Majesty The King‘s Guard of Norway Band and Drill Team aus Norwegen oder der Australian Army Band eine Parade mitzugestalten, war für die Hobbymusiker aus Nusplingen wiederholt ein erhabenes und ehrvolles Gefühl. Aber auch vor und nach der Parade, war der Spirit des Basel-Tattoos in der ganzen Stadt zu spüren. So wurden wiederum zahlreiche Kontakte unter den Mitwirkenden geknüpft und die Veranstaltung wurde so zu einem Musterbeispiel der Völkerverständigung. Musik verbindet eben nicht nur Generationen sondern auch unterschiedliche Kulturen über die Staatsgrenzen hinweg.
Auch die Veranstalter organisierten die Tattoo-Parade erneut glänzend. Mit einem Shuttlebus des Veranstalters ging es für die Bärataler vom Busparkplatz in der Messehalle mit einem persönlichen Guide zur Aufstellung. Bereits bei der Aufstellung rund um das Basler Münster herrschte unter den Mitwirkenden eine tolle Stimmung. Der Paradeumzug durch die begeisterten Menschenmassen war dann wiederum eines der Saisonhighlights der Heuberger. Die Nusplinger Fanfarenzügler folgten unmittelbar nach dem Australischen Block. Mit ihren farbenfrohen Landsknechtsuniformen waren die Naturtonmusikanten zusammen mit den Fahnenschwingern und den Kinderfahnenschwingern wieder ein beliebtes Motiv für viele Fotografen, Kameras und zum wiederholten Mal auch für das Nationale Schweizer Fernsehen. Für ihre Wurfeinlagen erhielten die Fahnenschwinger immer wieder berauschenden Szenenapplaus und begeisterten die Massen. Im Anschluss an die anstrengende Parade durch ein Menschenmeer von ca. 150.000 Zuschauern besuchte ein Teil der Nusplinger dann noch die Tattoo-Vorstellung, während sich der Rest in der Tattoo-Street rund um die Kaserne vergnügte und das unvergleichbare Tattoo-Flair in Basel genoss.
Nach der Sommerpause geht es für die Fahnenschwinger des Fanfarenzug Nusplingens dann mit der Teilnahme an der WM im Fahnenhochwerfen weiter, bevor der komplette Zug Ende September dann den Cannstatter Volksfestumzug mitgestaltet.