Christbaummarkt kommt sehr gut an

Der erstmals vom Fanfarenzug durchgeführte Christbaummarkt auf dem Marktplatz vor dem Nusplinger Rathaus am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg. Nahezu alle Bäume -egal ob Nordmanntanne, Rotfichte oder Blaufichte- fanden einen Käufer. Besonders der Service der Fanfarenzügler wurde vom Publikum gelobt: die erstandenen Christbäume wurde auf die gewünschte Länge abgenommen, der Stamm auf Wunsch zugesägt, mit einem Adapter versehen oder sogar gleich in den entsprechenden Ständer eingepasst. Weiter wurde ein kostenloser Heimbringdienst für alle gakauften Bäume in Nusplingen und den Teilorten angeboten, sodass sich keiner um den sperrigen Transport Gedanken machen musste. Die Nusplinger um deren Vorsitzende Willi Schreiber und Rainer Grieble ganz bewusst dafür entschieden, nur regional gezogene Bäume anzubieten die unter dem Label „Württemberger Tanne“ vertrieben werden. Neben dem Christbaumverkauf erfreuten sich aber auch noch zusätzlichen Angebote der Naturtonmusiker einer großen Beliebtheit. Die Gäste wurden mit allerlei weihnachtlichen Getränken und sonstigen Köstlichkeiten wie selbstgemachtem Magenbrot und Waffeln auf die bevorstehenden Festtage eingestimmt. Eine besondere Attraktion für die Kinder war das Stockbrotbacken am offenen Lagerfeuer und ein mancher Spross bekam gar nicht genug von dem warmen Brot.

Michael Klaiber

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Das Bild zeigt das geschäftige Treiben beim ersten Christbaummarkt des Fanfarenzug Nusplingen auf dem Nusplinger „Heira-Platz“.

Nusplinger Fanfarenzug gestaltet das Basel-Tattoo-Jubiläum mit

Nusplingen/Basel
Der Fanfarenzug Nusplingen wirkte am letzten Juli – Wochenende, bereits zum dritten Mal in Folge, bei der Basel-Tattoo-Parade mit. Zur Jubiläumsveranstaltung des weltweit zweitgrößten Musikfestivals, trafen sich Musikgruppen aus den fünf Kontinenten zu einem wahren Musik- und Showfeuerwerk.
Die Naturtonmusikanten vom Heuberg wurden zu dieser weltbekannten Mega-Veranstaltung von den Veranstaltern bereits im Herbst des letzten Jahres erneut persönlich eingeladen und bereicherten den einmaligen Paradeumzug durch die Basler Innenstadt. Laut eines Berichts des Nationalen Schweizer Fernsehens, säumten über 150.000 Zuschauer die gut 2 km lange Umzugsstrecke und sorgten unter den Mitwirkenden für ein wahres Gänsehautgefühl. Es war für den Fanfarenzug Nusplinger wiederum eine große Ehre, als eine von nur 4 Deutschen Gruppen, die Farben der Bundesrepublik in Basel zu repräsentieren. Zusammen mit Formationen wie der New Zealand Army Band, der Republic Korea Air Force Band, der Ancient Mariners aus den USA, den Aberdeen Pipe&Drums aus Schottland, den Pipe&Drums der Royal Air Force aus dem Oman, oder des weltbesten Trommler-Corps “ Top-Secret“ aus der Schweiz eine Parade mitzugestalten, war für die Hobbymusiker aus Nusplingen wiederholt ein erhabenes und ehrvolles Gefühl. Aber auch vor und nach der Parade, war der Spirit des Basel-Tattoos in der ganzen Stadt zu spüren. So wurden wiederum zahlreiche Kontakte unter den Mitwirkenden geknüpft und die Veranstaltung wurde so zu einem Musterbeispiel der Völkerverständigung.
Auch die Veranstalter ließen sich in diesem Jahr wie immer keineswegs lumpen und organisierten die Tattoo-Parade erneut glänzend. So wurden alle Akteure zu einem gemeinsamen Mittagessen in die riesige Messehalle eingeladen und wurden von verschiedenen Gruppen musikalisch auf die Tattoo-Parade eingestimmt. Dabei traten dann u.a. sogar die Trommler von „Top-Secret“ für die Mitwirkenden auf und die Nusplinger konnten die weltweit besten Trommler hautnah erleben und bestaunen. Mit einem Shuttlebus des Veranstalters ging es nach dem Mittagessen für die Bärataler dann zur Aufstellung und nach einer kurzen Wartezeit ging der Paradeumzug durch die begeisterten Menschenmassen sodann auch schon los. Die Nusplinger Fanfarenzügler mit den farbenfrohen Landsknechtsuniformen und ihrem musikalischen Spiel, waren zusammen mit den Fahnenschwingern und der Kinderfahnenschwingern wieder ein beliebtes Motiv für viele Fotografen, Kameras und sogar für das Nationale Schweizer Fernsehen. Während den Bläser und Trommlern der böige Wind während der Parade in der Rheinmetropole zu Gute kam, hatten die Fahnenschwinger so ihre lieben Probleme mit den äußeren Witterungseinflüssen! Im Anschluss an die anstrengende Parade durch ein Menschenmeer von 150.000 Zuschauern, wurden die Akteure dann in der Messehalle erneut verpflegt, bevor sich die Nusplinger die Show des Basel-Tattoos im Kasernenhof von Basel anschauten.
Nach der Sommerpause geht es für den Fanfarenzug Nusplingen dann gleich mit der nächsten Großveranstaltung weiter: Die Naturtonmusiker vertreten am 13. September die Farben ihrer Gemeinde beim großen Festumzug der Heimattage Baden-Württemberg in Nusplingen, der zudem live im Südwestfernsehen übertragen wird.

Michael Klaiber


© Benno Hunziker

2. Waldburg-Tattoo

Ein tolles Tattoo gestalteten die Aktiven unseres Fanfarenzugs am vergangenen Wochenende in Waldburg bei Ravensburg mit. Die tropischen Temperaturen verlangten von den Akteuren der sechs teilnehmenden Musikgruppen alles ab, doch letztendlich entschädigte das super Programm und der lang anhaltende Applaus der Zuschauer für die Strapazen

Schon alleine die Einladung zu diesem Event war aller Ehren wert! Dass unser Auftritt dann auch noch sehr gut geklappt hat, setzte dem ganzen noch das Sahnehäubchen auf! Dies war Lohn für die anstrengenden Proben der letzten Wochen und dem Engagement jedes einzelnen Mitglied zu verdanken, die in letzter Zeit wirklich alle super engagiert bei der Sache waren! Gänsehautfeeling kam dann nochmals beim Finale auf: Dämmerung an einem heißen Sommertag, das Burganwesen „Waldburg“ im Hintergrund, die von den Musikkapellen und den Dudelsäcken gemeinsamen vorgetragenen Stücke „One Moment in Time“ sowie „Highland Cathedral“, das Feuerwerk und nicht zuletzt die Standing Ovations der Besucher – einfach unbeschreiblich gut!

Außerdem war die Musikkapelle Waldburg ein hervorragender Gastgeber, der uns während des gesamten Tages bestens verpflegte und betreute.

Nochmals Danke an alle Fahnenschwinger, Bläser, Trommler und insbesondere an unsere „Fankurve“, die uns von der Tribüne aus grandios angefeuert hat.